Betriebliche Gesundheitsförderung

Im Rahmen interner betrieblicher Gesundheitsförderung biete ich Ihnen aus meinem Leistungsspektrum

1. multimodale Stressbewältigungs-Trainings
zur Prävention und Intervention


a) Inhouse-Seminare
mit Trainings zu ganzheitlichem Stressmanagement
und aktiver Entspannung
- Schlüsselkompetenz Stressmanagement
- Progressive Muskelentspannung
- Autogenes Training
- Yoga Nidra

b) Balance-Tage
mit Trainings zu ganzheitlichem Stressmanagement
und aktiver Entspannung
- Schlüsselkompetenz Stressmanagement
- Progressive Muskelentspannung
- Autogenes Training
- Yoga Nidra

2. Bildungsangebote
- Vorträge
- Fortbildungen
aus dem Themenbereich Gesundheit
wie Stress – Burnout – work-life-balance u.a.

Gesetzliche Krankenkassen erstatten i.d.R. bis zu 80% der Kurskosten!

Termine nach Vereinbarung


Informationen zur betrieblichen Gesundheitsförderung

Stressmanagement zur betrieblichen Gesundheitsförderung
und Prävention

Bei meinen Angeboten zum individuellen und betrieblichen Stressmanagement handelt es sich um systematisches und strukturiertes Einzel- und Gruppencoaching, welches sich an den individuellen Stressproblematiken der Teilnehmer/-innen orientiert.

Das Stressmanagement-Training umfasst auf instrumenteller, kognitiver und palliativ-regenerativer Ebene unterschiedliche Methoden der Intervention.
Schwerpunkte sind dabei die Vermittlung und das Training von

  • Selbstmanagementkompetenzen wie systematisches Problemlösen
    inklusive Stressanalyse, Zeitmanagement und
    persönliche Arbeitsorganisation
  • Strategien und Techniken kognitiver Umstrukturierung mit dem Ziel
    der Stressreduktion durch Veränderung der Einstellung
    und positiver Selbstinstruktion
  • Selbstbehauptung, sozialen und kommunikativen Fähigkeiten
  • wissenschaftlich fundierten psychophysiologischen
    Entspannungsverfahren wie Autogenes Training
    und Progressive Muskelentspannung

Zur Gewährleistung von Effektivität und Nachhaltigkeit gilt es bei ganzheitlichem Stressmanagement neben individuellen auch strukturelle, soziale und kommunikative Aspekte hinsichtlich konkreter betrieblicher Stressbelastungen zu berücksichtigen.

Ziel

  • Vermeidung oder Reduktion von körperlichen und
    psychischen Gesundheitsrisiken aufgrund chronischer
    beruflicher Stressbelastungen
  • Stärkung und Erweiterung der individuellen Kompetenzen
    zur Stressbewältigung
  • Flexibilität im Umgang mit Stressbelastungen

Zielgruppen

  • Generell alle Beschäftigte mit (nicht existenzieller) Stressbelastung
  • Führungskräfte
  • Auszubildende
  • Außendienstmitarbeiter/-innen
  • Selbständige

Wirksamkeit
Die Ergebnisse arbeitsspezifischer Stressforschung weisen darauf hin, dass individuumsorientierte Ansätze zur Gesundheitsförderung – wie das angebotene multimodale Stressbewältigungstraining – das Risiko für stressbedingte Erkrankungen sowie körperliche und psychische Stress-Symptome reduzieren kann, indem beispielsweise das Zeitmanagement oder persönliche Haltungen verändert werden. Andererseits konnten jedoch auch Arbeitsplatzmerkmale identifiziert werden, welche zu einem erhöhten Stresserleben und einem erhöhten Krankheitsrisiko führen. Somit wird deutlich, dass organisationsbezogenen Ansätzen ein ebenfalls hoher Stellenwert zukommt. Am erfolgversprechendsten erscheint deshalb eine Kombination der beiden Ansätze.

Bedarf
Neben der Existenzsicherung kommt der Berufstätigkeit in modernen Gesellschaften auch für die Identitätsbildung des Individuums ein hoher Stellenwert zu. Aus diesem Grund sind arbeitsbedingte psychische Belastungen für das allgemeine Wohlbefinden, die körperliche und psychische Gesundheit von immenser Bedeutung.

Laut einer im Januar 2009 von der Techniker Krankenkasse in Auftrag gegebenen repräsentativen Studie fühlen sich 80% der Deutschen gestresst

  • jede/r 3. empfindet sich im Dauerstress und ist erschöpft
  • jede/r 5. leidet bereits unter gesundheitlichen Stressfolgen
    – von Schlafstörungen bis zum Herzinfarkt.

Stressfaktor Nummer 1 ist der Studie zufolge der Job. Als Hauptgründe für Stress am Arbeitsplatz werden genannt: Hetze, Termin- und Zeitdruck und die durch moderne Kommunikationsmittel ständige Erreichbarkeit, aber auch ein Führungsverhalten, welches von unzureichender Information und Einbeziehung der Mitarbeiter/-innen sowie mangelnder Wertschätzung gekennzeichnet ist. Des Weiteren führen auch Arbeitsplatzunsicherheit und finanzielle Sorgen vermehrt zu psychischen Fehlbelastungen.

Vor dem Hintergrund generell sinkender Krankheitstage, erscheint es umso alarmierender, dass in den letzten fünf Jahren die Krankschreibungen aufgrund von Burnout um 17% angestiegen sind. Im Jahr 2008 hat dies dazu geführt, dass in der BRD an umgerechnet rund 10 Millionen Arbeitstagen Beschäftigte aufgrund von Burnout-Symptomatiken arbeitsunfähig krank geschrieben waren.

Mit den in unserer modernen Leistungsgesellschaft veränderten Arbeitsbedingungen steigen auch die psychischen Belastungen. Der Förderung individueller Bewältigungskompetenzen und einer gesundheitsförderlichen Arbeitsplatzgestaltung kommen deshalb im Sinne der Gesundheitsförderung und Prävention große Bedeutung zu.